Konzert „Kwärbeet“ am 28.02.2026

„Links zwo drei vier, aufgepasst, zwo drei vier“
rauf auf die Bühne, im Marsch, mittendrin.

Die Theaterscheinwerfer sind grell und der Saal dunkel.
Einpositionieren, Blickkontakt zu Janina suchen, warten auf ihr Zeichen und dann geht ’s los:
„Links, zwo drei vier“ stampf stampf „wenn die Chorpatrouille naht“.

Es fühlt sich gut an, der Sound auf der Bühne stimmt, alle Stimmen klar und homogen. Bernd am Piano und Daniel am Schlagzeug. Wie kann man mit 2 Händen und 2 Füssen so viel Rhythmus reinbringen? Cool.

„Kwärbeet“ startet, wir sind mitten drin und es fühlt sich immer noch gut an.
Tobi und ich sind Sänger im Bass 2. Das ist der tiefe Bass, der ganz tiefe. Janina sagt, wir können tiefes C oder wars D? Egal, tief halt.

Janina ist unsere Chorleiterin. Das Beste, was uns je passiert ist.
Sie kann mit den Händen reden. Und mit dem Gesicht, also Gestik und Mimik.
Sie mag Musik, auch wenn sie nicht laut ist. Wir sollen auf uns gegenseitig hören, uns anpassen, dynamisch singen. Ich strenge mich an!
Vielleicht habe ich deshalb heute auch ein dynamisches Gesangsmikro. Ansonsten hört man uns nicht. Wir singen zu tief. Und wir ploppen. Deshalb haben wir einen Ploppschutz, also unsere Micros.

Bei „With or without you“ schwingt unsere Michi mit ein. Sie spielt E-Gitarre. Eine Mexican Strat. Sie liebt sie, aber nur ohne Tremoloarm. Der Ton schwingt immer noch über der Bühne und möchte nicht enden.

Man spürt, dass alle viel Spaß haben. Man hat nie das Gefühl, dass etwas schief gehen könnte. Warum auch? Wir sind gut vorbereitet, mit „cori“. Das ist unsere neue Lern-App. Mit der kann ich neue Songs selbstständig lernen. Supi einfach und digital. Unser Chor ist nicht nur klasse, sondern auch modern.

Die Musiker sowieso, Profis, Markus hat die Technik im Griff und Janina ist unsere Kapitänin bei unserer Reise durch die verschiedenen Musikstilrichtungen, einfach „kwärbeet“.

Die Frage, die ich mir vor dem Konzert immer wieder gestellt habe: „Geht noch mehr nach den Konzerten „April“ und „Ghost“?“
Ich kann sie jetzt klar beantworten: „Yes, we can“.
Und das liebend gerne mit Freude und Leidenschaft.